Quicklinks auf dieser Seite: Mit dem “Zurück-Knopf” des Browsers kommt man wieder hierher. Olympia, Kaiafas, Kyparissia, Maratopolis, Palast des Nestor, Kalamata, Kitries, Gythio, Mistras, Gerakas, Monemvasia, Porto Sabatiki, Kloster Sintzas Agios Nikolaos, Nafplio, Palamidi, Mykene, Theater Epidauros, Archaia Epidauros, Alt Korinth, Egio, Kalavrita (Zahnradbahn, Film) | |
Samstag, 7.9.2013 |
|
Abends feiern die Griechen aus dem Hafen ein Grillfest am Steg vor meinem Boot. Einige haben Gitarren und Bouzoukis mitgebracht und alle singen und spielen griechische Volkslieder. Ich werde auf meinem Boot noch spät in der Nacht reichlich mit Getränken und Essen versorgt - wieder ein Zeichen von griechischer Gastfreundschaft - ich sitze im Cockpit und schaue dem Treiben auf dem Steg vor meinem Boot zu. Ich versuche zu filmen. Dazu ist es
jedoch zu dunkel, aber der Gesang ist mit der Kamera festgehalten. Einzelne Griechen tanzen am Steg zur Musik den
Zeibekiko: | |
Sonntag, 8.9.2013 |
|
| Mit Dieter will ich für ca. eine Woche mit meinem Fiat Ducato quer über den Peleponnes fahren, um die Insel auch von der Landseite her kennen zu lernen. Zuerst müssen wir von Trizonia mit der Personenfähre nach Chania, wo der Bus steht. Es gilt schon ein Übergangsfahrplan zum Winter und deshalb kommen wir statt um 9:00 Uhr erst um 10:30 Uhr rüber. |
| Mit der Autofähre geht es von Andirrio nach Rio. Für meinen Bus zahlen wir ein Drittel des Preises für die Brückenmaut. Über die Autobahn kommen wir rasch nach Pirgos und weiter nach Olympia. |
| Es ist 14:30 Uhr als wir in Olympia ankommen und sonntags ist das Gelände nur bis 15:00 Uhr geöffnet. So ein Pech! Wir schauen uns deshalb die Tempel und das Stadion von außerhalb des Zaunes von der Straße aus an. Ich war ja letztes Jahr im August schon hier. Auffällig sind wieder die Beregnungsanlagen, die die heiligen Stätten vor Bränden schützen sollen. |
| Über Seitenstraßen geht es weiter zurück zur Küste. Vorbei an einem Stausee mit Energiegewinnung durch Wasserkraft. Die Fischtreppe ist zur Zeit ohne Wasser. |
| Wir machen halt am “Loutra Spa Center”, einem Leader+ Projekt, bei Kaiafas. Es liegt an einem See direkt an der Küste und sieht eigentlich mehr nach einem Altersheim aus. |
| Wir fahren weiter bis Kiparissia und schlagen dort unser Nachtlager am Hafen auf. |
| Wir besichtigen die Stadt am Berg. In der Kirche findet eine Kindtaufe statt und wir werden Zuschauer: |
Montag, 9.9.2013 |
|
| Wir fahren zunächst an der Küste lang nach Süden und machen halt in Maratopolis, dem Ort bei der Insel Proti, mit einem kleinen Hafen, der sehr flach und mit einheimischen Booten belegt ist. |
| Wir besuchen die Überreste zweier Gräber aus der frühen mykenischen Zeit um 1700 v. Chr. |
| Weiter geht es zum Palast des Nestor bei Chora, der aber leider bis 2015 wegen Renovierung geschlossen bleibt. |
| Besichtigt werden kann lediglich das Tholos Familiengrab aus dem 16. Jahrhundert v. Chr. Es wurde 1953 entdeckt und 1957 wieder aufgebaut. |
| Weiter geht die fahrt Richtung Kalamata. Unterwegs sehen wir, wie in Griechenland Trauben getrocknet werden können: Einfach
ausgelegt auf den blanken Boden unter einer durchsichtigen Folie. |
| Wenn wir schon bei der Landwirtschaft sind: Im Hafen von Kalamata entdeckte ich diesen Unimog, der vielleicht zum Maststellen dient. Es stand übrigens an diesem Tag ein ziemlicher Schwell in den Hafen und einige Boote schaukelten stark |
| Auf dem parkähnlichen Gelände des alten Bahnhofs von Kalamata hat man ein Eisenbahnmuseum eingerichtet. |
| Hier findet man eine Sammlung alter Lokomotiven und Personen- und Güterwägen. |
| Kalamata erscheint uns als Übernachtungsplatz zu geschäftig und hektisch. Deshalb fahren wir an der Küste weiter Richtung Süden und “landen” an einem Strand bei dem kleinen Dorf Kitries. Bei unserem Sundowner in der Strandbar wurde hier kurz vor Sonnenuntergang eine Arbeitsplattform mit Kran und dicken Steinen verankert. Hier wird von See her eine neue Mole aufgeschüttet. |
Dienstag, 10.9.2013 |
|
| Heute umfahren wir das steile Taygetos Gebirge auf dem Weg nach Sparta. |
| Im “steinreichen” Bergland werden die Olivenbäume einzeln zwischen die Steine gepflanzt. Eine beschwerliche Art von Landwirtschaft. |
| In den Bergdörfern werden die Ziegen über die Straßen getrieben. Es gibt viele Bienenvölker und es wird biologischer Honig produziert. |
| Viele Häuser sind wie kleine Festungen gebaut, mit handgehauenen Basaltstein-Fassaden. |
| In der seit den Zeiten Homers bekannten Hafenstadt Githio (Gytheion) wird gerade der Hafen ausgebaut, so dass demnächst auch große Kreuzfahrtschiffe direkt anlegen können. . |
| Githio ist ein nettes Städtchen mit engen Gassen am Hang und alten teils sanierungsbedürftigen Häusern. |
| Wir fahren weiter über
Sparta bis Mistras. Sparta liegt unten in der Ebene. Am Hügel westlich von Sparta liegt die mittelalterliche Stadt Mistras, wo zahlreiche Kirchen und Ruinen von Mauern und anderen Bauten aus der byzantinischen und fränkischen Zeit erhalten sind.
|
| Besonders eindrucksvoll ist die Palastanlage, die zum Teil wieder aufgebaut wird. Ursprünglich stand hier das Wohngebäude für den fränkischen Statthalter. Später kamen Anbauten für die byzantinischen Herrscher hinzu. Hier lebte auch der letzte byzantinische Kaiser. |
| Im Pandanassa-Kloster leben noch 6 Nonnen in ihren Klausen. Sie bieten volkstümliche Arbeiten, vor allem Stickereien mit byzantinischen Motiven an. Da sie nur griechisch sprechen, ist eine Verständigung schwierig. |
| Zu dem kleinen Kloster gehört die Pandanassa Kirche mit einem reichen Reliefschmuck außen und Wandgemälden und Fresken im Inneren, an denen der Zahn der Zeit sichtbar genagt hat. Die Kirchen in den griechischen Städten sind auffallend besser erhalten als die in Mystras. |
| Auf der Straße nach Gerakas, unserem Übernachtungsziel, treffen wir auf eine Ziegenherde mit ca 200 Tieren.- alle ohne Ohrmarken. |
| In Gerakas, einem meiner Lieblingsorte, übernachten wir direkt im kleinen Hafen. Der Wirt meiner Stammkneipe kann uns morgens kein Wechselgeld rausgeben. Er sagt, den Kaffee kann ich auch im nächsten Jahr bezahlen, wenn ich wiederkomme. Das ist Griechenland, wie ich es liebe. |
| |
Mittwoch, 11.9.2013 |
|
| Heute steht Monemvasia auf unserem Besichtigungsprogramm. Die Felseninsel entstand bei einem Erdbeben, das sie 375 n. Chr. vom Festland losbrach. Die unzugängliche Lage bot schon früh Zuflucht vor Eroberern und Piraten. Es gibt oben eine Burg und eine Unterstadt, die beide mit Mauern umgeben sind. |
| Heute wohnen nur wenige Einheimische auf der Felseninsel. Dafür ist sie ein Highlight des griechischen Tourismus. In den engen Gassen gibt es viele gemütliche Tavernen und Andenkenläden. Einige kleine Hotels bieten auch Übernachtungsmöglichkeiten an. |
|
Es gibt einige sehenswerte Kirchen. Unter der Kirche Panajia Chrisafitissa entspringt eine Quelle, deren Wasser als wundertätig gilt und bei Kinderlosigkeit vor allem zu Söhnen verhelfen soll... |
| Weiter geht die Fahrt über Seitenstraßen Richtung Leonidio. In den Bergen herrscht kein Wassermangel und wir meinen manchmal, im Schwarzwald zu sein. Das Bergdorf Kosmas liegt auf 1200 m Höhe. |
| Von eine Passhöhe von über 1100m schlängelt sich die Straße in atemberaubenden Kehren den Berg hinunter. Die Griechen setzen dabei auf die Eigenverantwortung der Autofahrer: Leitplanken gibt es nur ganz selten. Später verläuft die Straße entlang einem engen Flußtal Richtung argolischer Golf. |
| Wir übernachten oberhalb des neu erbauten kleinen Hafens Porto Sabatiki. |
| Im Hafen gibt es einen Strand und eine Taverne, in der wir gut gegessen haben. Oben an der Küstenstraße finden wir einen kleinen Supermarkt. |
Donnerstag, 12.9.2013 |
|
| Heute wollen wir das Frauenkloster Sintzas Agios Nikolaos besuchen. In Leonidio geht es über die Brücke und dann rechts ab ein ganz schmales Sträßchen entlang. |
| Der Weg schlängelt sich am Rande eines kleinen Seitentales hoch bis auf ca. 500 m über NN. |
| Gegen Ende wird es richtig steil. Gut dass uns jetzt auf dem schmalen Betonweg keiner entgegen kommt. |
| Und da liegt es das Felsenkloster Sintzas Ag. Nikolaos. Es wurde 1628 erstmals erwähnt. Der Name “Sintzas” bedeutet im einheimischen Dialekt “Feigenbaum”. Ein solcher soll an der Stelle gestanden haben, wo das Kloster am Rand einer Höhle in den Fels hinein gebaut wurde. |
| Die Eingangstüre ist einen Spalt geöffnet und wir treten ein. |
| Das Kloster ist teilweise renoviert, teilweise noch renovierungsbedürftig. |
| Die zweite Tür, die ins eigentliche Kloster führt, ist leider verschlossen. Auch auf unser Klopfen und Rufen hin zeigt sich niemand. |
| Schade! Ich hätte mir das Kloster gerne von innen angeschaut und unternehme einen zweiten Versuch: Ich ziehe Hemd und lange Hose an und klopfe erneut an der inneren Tür. Aber auch jetzt vernehme ich von innen kein Lebenszeichen und die Tür bleibt verschlossen. Später lesen wir im Internet, dass die Nonnen - es sind wohl nur noch zwei - sich oft in ihrem “Winterkloster” Agios Haralambos im Tal aufhalten. |
| In den Bergen um dass Kloster soll es mehrere hundert wilde Ziegen geben. Wir sehen auch einige. Dieser Bock, der beim Kloster aus einem Eimer Wasser säuft, muss ein zahmer Ziegenbock sein. Er hat sogar 2 den EU Richtlinien entsprechende Ohrmarken. |
Wir fahren weiter nach Nafplio und übernachten nahe beim alten Bahnhof auf dem Parkplatz am Hafen. | |
Freitag, 13.9.2013 |
|
| Der Parkplatz am Hafen ist sehr groß. Er wird gerne benutzt von Wohnmobilisten aber auch von den Besuchern der zahlreichen Kneipen am Hafen. Entsprechend laut geht es hier nachts zu. |
| |
| Ein Blick hinunter zum Strandbad von Nafplio, wo wir uns später nach der Bergbesteigung abkühlen werden. |
| Der Palamidi ist eine venezianische Festung und besteht aus verschiedenen unabhängig voneinander zu verteidigenden Bastionen. Teile davon dienten zeitweise auch als Gefängnis. |
| Wenn man nicht die 1000 Treppen (hoch und runter = 2000) laufen will, kann man den Palamidi auch per Auto erreichen. Nafplio im Tal ist übrigens eine sehr alte Stadt: Nach
der antiken Überlieferung wurde sie von dem mythischen Heros Nafplios, einem Sohn des Meeresgottes Poseidon, gegründet an der Stelle einer Quelle, in der die Göttin Hera badete und wieder zur Jungfrau wurde. Nafplio spielte im griechischen Freiheitskampf eine große Rolle und war von 1823 bis 1834 Hauptstadt des jungen griechischen Staates. |
| Das nächste “Highlight” unserer Fahrt über den Peleponnes ist die Besichtigung von Mykene. Die Stadt Mykene entstand in der späten Bronzezeit um 1500 v. Chr. Sie entwickelte sich zum mächtigsten Palastzentrum in der Umgebung und in der gesamten mykenischen Welt. Das Löwentor wurde aus 4 Steinblöcken erstellt, von denen jeder 20 Tonnen wiegt. Der Sage nach wurde die die Burg umgebende Befestigungsmauer von den Giganten aus Lykien erbaut. |
| In dem Gräberrund wurden 6 große Schachtgräber gefunden, deren reiche Beigaben auf die hohe soziale Stellung und den blühenden wirtschaftlichen Status der Bestatteten hinweisen. Auch Täfelchen mit der heute entzifferten Linear-B-Schrift der Mykener wurden gefunden. |
| Blick auf das Nordtor der Burg von Mykene. In der Nähe befindet sich auch die große 18 m tiefe Zisterne, die über eine Treppe zugänglich ist. |
| Wir fahren weiter zum Asklepios-Heiligtum und zum antiken Theater von Epidauros, das trotz seiner Größe (14 000 Sitzplätze) eine einzigartige Akustik aufweist.
|
| Wenn auf der Bühne eine Münze zu Boden fällt, kann man das auf jedem der Sitzplätze deutlich vernehmen. Viele Besucher lassen die besondere Atmosphäre auf sich wirken und tragen, wenn sie sich trauen, ein Gedicht oder ein Lied vor. Im Sommer finden hier regelmäßig Festivals statt. |
| In der Antike war dieser Ort vor allem wegen des Asklepios-Heiligtums bekannt, wo Kranke und Gebrechliche geheilt wurden. Die Menschen hatten großes Vertrauen in die Heilkraft ihres Gottes, und diese Stätte wurde erst 426 n. Chr., als die Kirche die antiken Religionen verbot, geschlossen. Heute sind nur noch die Grundmauern erhalten. |
An der Küste in Archaia Epidauros ist man bei Ausgrabungen auch auf griechische und römische Mauern gestoßen. | |
| Auf der Halbinsel “Nisi” wurde 1972 das Theater der Stadt ausgegraben. Es stammt aus dem 4. oder 3. Jahrhundert v. Chr. und hat etwa 5000 Sitzplätze. Hier finden jeden Sommer im Juli Musikveranstaltungen statt. |
Samstag, 14.9.2013 |
|
| Wir übernachten im Hafen von Archaia Epidauros. |
| Heute besichtigen wir Alt-Korinth. Korinth war eine der wohlhabendsten Städte auf dem griechischen Festland. Korinth gründete die bedeutenden Kolonien Kerkyra und Syracusa. Seine Blütezeit lag im 7. Jahrh. v. Chr. Die Römer zerstörten Korinth 146 v.Chr. und gründeten es 44 v. Chr. neu. Die meisten heute sichtbaren Bauten des archäologischen Geländes von Alt-Korinth stammen aus der Römerzeit. Die Glauke-Quelle (links), eine in ihrer ursprünglichen Form in den Felsen gehauene, nicht gemauerte, Zisterne. |
| Der Tempel des Apollon überragt das archäologische Gelände. Er wurde 550 v. Chr. an der Stelle eines Vorgängertempels erbaut. Er war ein dorischer Peripteraltempel mit 6 x 15 monolithischen Säulen. Im Hintergrund auf dem Berg liegt Akrokorinth mit der mittelalterlichen Burg auf dem Gipfel. |
| Zur Römerzeit bildete die Agora das religiöse und wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Es gab viele Läden und auch das “Bema”, eine Rednertribüne, von dem aus der römische Prokonsul zu den Bürgern sprach. Hier erschien 52 n. Chr. der Apostel Paulus, um sich selbst und seinen Glauben vor den Anklagen der Juden von Korinth zu verteidigen. Links die monumentale Peirene-Quelle mit Bädern und Hypokausten-Heizung. |
| ... und dann finde ich noch dieses kleine Kunstwerk: Der Steuermann auf einem griechischen Boot. Das Steuer ist auf der rechten Bootsseite angebracht... ... ob daher die Bezeichnung “steuerbord” für die rechte Bootsseite stammt? |
| Wir fahren weiter nach Egio (Aigion) und schauen uns die dortigen Häfen an. Sie sind beide voll mit einheimischen Schiffen belegt. Hier ein Blick von der alten baufälligen Pier auf den überdimensional großen, ganz neu erbauten Fährterminal. Leider wurde der Fährbetrieb vor ein paar Jahren eingestellt, was bei der Planung des Terminals wohl noch nicht abzusehen war... |
Sonntag, 15.9.2013 |
|
| Egio ist ein Provinzzentrum und es gibt eine Menge Tavernen und Cafes. Wir übernachten am schönen Strand östlich der Stadt, werden aber nachts öfter durch anfahrende und parkende Autos geweckt. Der Strand ist wohl der Treffpunkt für frisch verliebte Pärchen. |
| Heute an unserem letzten ”Urlaubstag” fahren wir mit der Zahnradbahn durch das Vouraikos-Gebirge nach Kalavrita. |
| Die Aussicht während der Fahrt durch die Schlucht ist atemberaubend. Langsam, teilweise mit nur 12 km/h geht es bergan. |
| |
| oben angekommen schlendern wir durch die Einkaufsstraßen des schönen Bergstädtchens. Wir besuchen das Holocaust-Museum der Stadt und werden geschockt davon, was deutsche Soldaten hier im 2. Weltkrieg anrichteten. Im Kampf gegen die Partisanen in den Bergen um Kalavryta sollten die Deutschen auf Befehl “von oben” ein lange geplantes Exempel statuieren. Am 13.12.1943 werden alle Einwohner in der Schule, dem heutigen Holocaust-Museum, zusammengepfercht. Alle Männer und die Jungen ab 12 Jahren werden von ihren Familien getrennt und unter strenger Bewachung weggeführt. |
Frauen und Kinder werden in der Schule gefangen gehalten. Ein Teil der deutschen Soldaten plündert unterdessen die Häuser der Stadt und brennt sie nieder. Die Uhr der gebrandschatzten Kirche von Kalavryta blieb um 14:35 Uhr stehen.. Unterdessen werden alle Männer des Ortes und die Jungen ab 12 Jahren außerhalb der Ortschaft von deutschen Soldaten erschossen. So wurden drei Generationen ausgelöscht. Die Deutschen zerstören an diesem Tag mehrere Ortschaften in der Gegend und
erschießen 696 Griechen. Der Besuch des Holocaust-Museums von Kalavryta berührte mich sehr. Die Deutschen Soldaten von damals war die Generation meiner Eltern. |
Auch in Wikipedia ist eine Abhandlung über Kalavrita zu finden. |
| Nach diesen mich nachdenklich stimmenden Erlebnissen geht es zurück mit der Fähre nach Andirrio und zur Insel Trizonia zu unseren Booten. |
| Dieter fand seinen Jan van Gent leider beschädigt vor. Ein Grieche hat ihm beim Manövrieren bei starken Wind die Relingspfosten verbogen. Er gibt aber sein Missgeschick zu und meldet den Schaden seiner Versicherung. |